Interessante Infos über unseren Baumarkt

Am 20.September 1984 öffneten die Pforten des PROFI-Fachmarktes für Bauen und Heimwerken in der Marktbreiter Straße im ehemaligen Knaus-Gelände.

1991 wurde der PROFI im Erdgeschoss um ca. 500 m² auf jetzt über 2000 m² erweitert und gründlich saniert.

1996 wird um weitere 700 m² erweitert, diesmal im 1. Stock. Außer einer Elektro- und einer Farben/Lacke/Tapeten-Abteilung wird auch eine ca. 300 m² große Zoo-Abteilung mit lebenden Tieren installiert.

Im Jahr 1999 wird das Lager und die Gartenmöbel-Abteilung im 2. Stock verkleinert, und dafür eine große Haushaltswaren-Abteilung - unter anderem mit renommierten Marken wie WMF und Villeroy & Boch - neu eröffnet.

Im Juli 2001 wird dann das ehemalige Aldi-Gebäude angemietet, wodurch auch ein großer Parkplatz entsteht. Beide Gebäude werden durch einen geschickten Umbau verbunden, wodurch noch einmal wesentlich mehr Verkaufsfläche entstand. So konnten neue Abteilungen und Warengruppen (z.B. Lotto/Toto, Zeitschriften, Kunstdrucke und eine Bastelabteilung) integriert und bestehende Abteilungen vergrößert werden (z.B. die Sanitär-Ausstellung). Im 1. Stock wurde die Zoo-Abteilung um den Bereich Terraristik erweitert und zu einer Erlebnis-Zoo-Abteilung umfunktioniert. Neuester Zweig ist die im 1. Stock integrierte Angelgeräte- und Angelzubehör-Abteilung (seit Juni 2002).

Im September 2004 wurde im 1. Stock eine Spielwaren-Abteilung auf einer Fläche von ca. 150 m² eröffnet.

Anfang 2008 wurde die Haushalt-Abteilung verkleinert und ins Erdgeschoss verlagert und die Gartenmöbel-Abteilung im 2. Stock vergrößert.

Im Frühjahr 2009 wird die Spielwaren-Abteilung vom 1. Stock in den 2. Stock verschoben und auf 300 m² vergrößert und die Zoo-Abteilung im 1. Stock auf 700 m² erweitert.

Im April 2011 wurde die Spielwaren-Abteilung ins Erdgeschoss verlegt. Die Verkaufsfläche umfasst jetzt insgesamt ca. 3500 m².

Von Januar - Juni 2013 haben wir den kompletten Markt umgebaut und auf eine neue Fläche von ca. 2200 m² verkleinert.

Im Februar 2014 wurden die lebenden Tiere in der Zoo-Abteilung aus dem Programm genommen, dafür wurde der Bereich Hund und Katze vergrößert.

Die Heimtier-Abteilung wurde im Dezember 2017 ins Erdgeschoß verlegt und der 1. Stock geschlossen.

Im Frühjahr 2018 haben wir den Eingangs komplett in unseren neuen Farben gestrichen.

 

Ein kleines bisschen Geschichte

Den Ursprung des heutigen "PROFI-Fachmarktes für Bauen, Garten und Heimwerken" mit angeschlossener Hausrat-, Spielwaren- und Zooabteilung findet man in einem Geschäftshaus mitten am Marktplatz des alten Mainstädchens Ochsenfurt.

Sein Baujahr ist nicht bekannt, aber es muss jedenfalls schon ziemlich alt sein, denn die Geschichte weiß zu berichten, dass das ehemalige Pfründehaus mit Kellerei "St.Nicoley" einst Domizil des Herzogs von Franken und Bischofs von Würzburg war. Der Schwedenkönig Gustav Adolf nahm es während des Dreißigjährigen Krieges (genau am 02.November 1631) in Besitz und bewohnte es 12 Tage lang mit seinem Stab.

 Nach 1800 wurde Phillipp Vollert Besitzer des altehrwürdigen Hauses, dessen Tochter - so sagten es jedenfalls alte Ochsenfurter - mit dem Kaufmann Paul Weigand aus einer angesehenen Ochsenfurter Familie verheiratet war. Unter seinem Besitz traf das Haus ein schreckliches Unglück: am 16.September 1864 wurde der bis dahin gut erhaltene, mit wertvollen Täfelungen versehene "Schwedensaal" im Hause ein Raub der Flammen. Nur mit Glück konnten der damalige Bürgermeister und Landwehroberrat Peter Weigand und seine Frau gerettet werden - das übrige Haus blieb vom Feuer weitgehend verschont.

Im Jahr 1895 wurde das Anwesen dann an den Kaufmann Carl Ruhl übergeben. Bereits am 10.November 1895 eröffnete Carl Ruhl, der Großvater des heutigen Firmeninhabers, ein Geschäft für "Colonial-, Material- und Farb-Waaren, Drogen, Baumaterialien, Sämereien, Landesprodukte, künstlichen Dünger, Futtermittel und Eisenwaren".

Im Jahr 1938 löst Carl Ruhl seinen Betrieb auf - die Bayerische Vereinsbank zieht in das Gebäude ein.

Bereits im Jahr 1932 erwirbt Adolf Ruhl - der Vater von Rudolf Ruhl - zusammen mit Karl Hanika das Anwesen "Friedrich Eppler" aus einer Konkursmasse und führt die dort bestehende Eisenhandlung fort.

1941 trennt sich Adolf Ruhl von Karl Hanika und eröffnet im Hintergebäude des Hauses Hauptstraße 25 (damals Adolf-Hitler-Str. 384/85) eine Eisenhandlung, vorwiegend mit einem Großhandel für Grobeisen, Eisenwaren und Werkzeuge. Aus diesem Jahr stammt auch die nachfolgende Zeitungs-Anzeige...

Im Jahr 1948 beendet die Bayerische Vereinsbank das Mietverhältnis und Adolf Ruhl eröffnet im Haus "Hauptstraße 25" (diesmal im Vorderhaus) ein Ladengeschäft für Eisenwaren, Werkzeuge und Haushaltswaren.

1956 erwirbt Adolf Ruhl das "Doseths Haus" im Roßhof, das nach einem Umbau vorrübergehend als Lager und Garage verwendet wird. 1957 erfolgt ein Büro-Neubau im Hof des Anwesens "Hauptstraße 25". 1962 wird die ehemalige Windenfabrik in der Tückelhäuser Straße erworben, um Grobeisen, Bleche, Röhren und Baubedarf nach dorthin auszulagern. Im Jahr 1966 stirbt der Firmengründer Adolf Ruhl. Die Firma heißt jetzt Adolf Ruhl KG.

1968 wird für den Betonstahl-Biegebetrieb in der Tückelhäuser Straße eine neue, 3000 m² große Halle gebaut. 1969 werden die Verkaufsräume im Geschäft Hauptstraße 25 erweitert, es werden neue Sozialräume gebaut und das Büro in den 1. Stock verlegt.

Im Jahr 1970 wird das Nachbarhaus des Stadtgeschäftes - die ehemalige Bäckerei Fuchs im Haus Hauptstraße 23 - zunächst gemietet, später gekauft. nach einem Umbau wurde eine Passage mit Ausstellungsräumen eingerichtet. 1971 entstehen weitere Lagermöglichkeiten durch den Kauf des Hauses Grillengasse 13 (Holzschuh-Haus). Dieses Haus wurde 1988 wieder verkauft.

Am 01.01.1974 gründet Rudolf Ruhl ein eigenes Eisenwaren-, Hausrat- und Glas-Porzellan-Geschäft im Haus Hauptstraße 25.

Ab 1979 heißt die Firma Rudolf Ruhl GmbH.

1981 wird die Austellungspassage im Haus Hauptstraße 23 in eine Geschenkpassage umgebaut.

 1984 Eröffnung des PROFI-Fachmarktes für Bauen und Heimwerken in der Marktbreiter Straße (siehe oben).

 1988 wird dort ein Aufzug eingebaut. Ein Teil der 750 m² großen Fläche wird Aussstellungsraum für Gartenmöbel.

 

1992 werden die Räume der Geschenkpassage an die Engel-Apotheke vermietet. Die Waren der Passage werden in das Ladengeschäft Hauptstraße 25 übernommen.

Im Juli 2001 werden die Geschäftsteile des Ladengeschäftes Hauptstraße 25 in den PROFI-Fachmarkt in der Marktbreiter Straße umgelagert, das Ladengeschäft wird vermietet.